Alle Jahre wieder blüht die Natur auf und mit ihr beginnt für viele Menschen die Pollensaison. Was früher oft erst im Frühling spürbar war, startet heute zunehmend früher im Jahr und dauert länger an. Zunehmend leiden mehr Menschen unter Pollenallergien, auch bekannt als Heuschnupfen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum die Pollenbelastung zunimmt, was im Körper dabei passiert und wie ein Luftreiniger die Beschwerden im Alltag spürbar lindern kann.

Was ist Heuschnupfen?
Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung und beruht auf einer Fehlreaktion des Immunsystems. Pollen sind im Grunde harmlos und alles andere als eine moderne Erscheinung, sie sind eine etwa 375 Millionen Jahre alte Fortpflanzungsstrategie der Pflanzen. Geraten Pollen über die Luft in die Atemwege von Allerigkern, identifiziert das Immunsystem von Betroffenen sie fälschlicherweise als Bedrohung und beginnt, sich gegen sie zu wehren.
Die Pollenallergie ist dabei keine Bagatellerkrankung. Wie das Universitätsspital Zürich betont, können sich unbehandelte Allergien mit der Zeit verschlimmern. In der Medizin spricht man dabei von einem sogenannten Etagenwechsel: Die allergische Reaktion verlagert sich von den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) in die unteren Atemwege und kann dort allergisches Asthma auslösen.
Wie gelangen Pollen ins Blut?
Pollen sind mit einer Grösse von etwa 10–100 Mikrometern relativ gross und gelangen deshalb nicht direkt ins Blut. Gesunde Schutzmechanismen wie Schleim, Flimmerhärchen und Immunzellen in den Schleimhäuten verhindern dies.
Was jedoch tatsächlich passiert, ist komplexer:
Pollen setzen allergene Eiweisse frei. Diese Eiweisse sind noch kleiner als die Pollen und wasserlöslich. Sie können die Schleimhaut der Nase, Augen und Atemwege einfacher durchdringen, insbesondere wenn diese gereizt oder geschädigt ist, z.B. durch trockene Luft, Feinstaub, Luftverschmutzung oder vorausgegangene Infekte. Dadurch gelangen die allergenen Eiweisse leichter in das Gewebe und von dort in den Blutkreislauf.
Im Blut bildet das Immunsystem IgE-Antikörper, um die Allergene zu binden. Bei erneutem Kontakt mit Pollen führen diese Antikörper zur Ausschüttung von Histamin aus Mastzellen – der Auslöser für typische Symptome wie:
- laufende oder verstopfte Nase
- Juckreiz
- tränende Augen
- Niesanfälle
- Atembeschwerden
Was das Klima und unser Lebensstil damit zu tun hat
Durch die stetige Klimaerwärmung, hat sich die Blütezeit verlängert, so dass viele allergieauslösende Pflanzen ihre Pollen früher und mit stärker freisetzen. Zudem begünstigt der Klimawandel die Ausbreitung neuer, stark allergener Pflanzen wie Ambrosia.
Neben genetischen Faktoren spielt auch unsere moderne Lebensweise eine Rolle. Wir verbringen heute deutlich mehr Zeit in Innenräumen und sind einer geringeren Vielfalt an Mikroorganismen ausgesetzt. Diese reduzierte Vielfalt kann die Entwicklung des Immunsystems beeinflussen und zu überschießenden Reaktionen auf harmlose Stoffe führen.
Studien deuten ausserdem darauf hin, dass Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ozon die Durchlässigkeit der Atemwegsschleimhäute erhöhen. Allergene können so leichter in den Körper gelangen ein möglicher Verstärkungsfaktor für Allergien.
Wie ein Luftreiniger bei Pollenallergie hilft
Die Aussenluft lässt sich kaum beeinflussen – die Innenluft hingegen schon. Moderne Luftreiniger wie der ecoQ CleanAir 400 verfügen über HEPA-Filter und sind darauf spezialisiert, das Raumklima zu verbessern und selbst feinste Partikel wie Pollen, Feinstaub, Sporen und Viren aus der Luft zu entfernen. HEPA-Filter können bis zu 99,97 % der Partikel ≥ 0,3 µm aus der Luft filtern. Gerade während der Pollensaison reinigen sie die beim Lüften einströmende Luft und reduzieren zusätzlich aufgewirbelten Hausstaub und Staubablagerung.
Ein Luftreiniger ersetzt das Lüften nicht, kann aber die Pollenbelastung in Innenräumen deutlich senken und so die Lebensqualität von Allergikerinnen und Allergikern spürbar verbessern – insbesondere in Schlaf- und Wohnräumen.
Was können Betroffene konkret tun?
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden rät sich der Gang zur Ärztin oder zum Arzt. Zur Behandlung stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Eine Hyposensibilisierung kann das Risiko eines Etagenwechsels senken und in manchen Fällen sogar zu einer deutlichen oder vollständigen Beschwerdefreiheit führen.
Fazit: Pollenbelastung ernst nehmen und gezielt handeln
Pollenallergien nehmen durch Klimawandel, Umweltfaktoren und veränderte Lebensgewohnheiten zu . Heuschnupfen ist mehr als eine lästige Begleiterscheinung des Frühlings und sollte ernst genommen werden. Neben medizinischen Massnahmen kann ein hochwertiger Luftreiniger mit HEPA-Filter helfen, die Belastung in Innenräumen zu reduzieren und Symptome zu lindern und das Wohlbefinden während der Pollensaison zu steigern.
