Warum braucht es einen Luftentfeuchter für kalte Räume? Nässe und Kälte sind eine besondere Herausforderung in unbeheizten oder schlecht beheizten Räumen. In Garagen, Kellern oder Waschküchen ist die Luftfeuchtigkeit auch im Winter oft hoch, mit der Folge, dass Wäsche nur langsam trocknet, Feuchtigkeit an kalten Wänden kondensiert und die Bausubstanz durch eintretende Feuchtigkeit langfristig belastet wird. Ein weiteres Problem: Klassische Entfeuchter verlieren unter diesen Bedingungen stark an Effizienz und verbrauchen mehr Strom, als sie Leistung erbringen. Adsoprtionsentfeuchter wie der ecoQ DryAir Alpin bieten hier, als Luftentfeuchter für kalte Räume eine wirkungsvolle Lösung. Warum sie gerade bei niedrigen Temperaturen überlegen sind und wie die Adsorptionstechnologie funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein bekanntes Problem im Winter
Die Wäsche hängt in der kalten Waschküche, doch selbst nach Stunden sind Hosenbünde oder dicke Stoffe noch feucht und die Wäsche fühlt sich nass an. Ein weiteres klassisches Phänomen zeigt sich in Garagen: Ein nasses Auto, welches man nach einem regnerischen Tag in die Garage stellt, erhöht die Luftfeuchtigkeit, die anschliessend an den Garagenwänden kondensiert und peu à peu in die Bausubstanz einzieht.
Warum trocknen Dinge im Winter langsamer?
Der intuitive Gedanke ist, dass tiefere Temperaturen schlicht weniger Energie für die Verdunstung bereitstellen. Das ist korrekt – aber nicht die ganze Erklärung.
Entscheidend ist die relative Luftfeuchtigkeit.
Mit sinkender Temperatur reduziert sich das Fassungsvermögen der Luft, Feuchtigkeit aufzunehmen. Sobald dieser Sättigungspunkt erreicht ist, kann kaum noch zusätzliche Feuchtigkeit aufgenommen werden – die Verdunstung verlangsamt sich erheblich. In kalten Räumen ist die Luft somit schneller gesättigt. Bei 80 % relativer Luftfeuchtigkeit im Sommer befindet sich deutlich mehr Wasser in der Luft als bei 80 % im Winter.
Das Beispiel der Wäsche illustriert das Resultat: Wäsche bleibt feucht, Oberflächen trocknen langsamer und die Feuchtigkeit bleibt im Raum.
Warum klassische Kondensationsentfeuchter bei Kälte an Leistung verlieren
Klassische Geräte wie der ecoQ DryAir 20L Energy Saver arbeiten mit Kondensation und heissen im Fachjargon «Kompressor-Entfeuchter». Dabei wird die Raumluft über ein Kühlelement geführt und gekühlt. Das in der Luft gebundene Wasser kondensiert dabei an der kalten Oberfläche und tropft in einen Behälter. Dieses Prinzip funktioniert besonders effizient bei hohen Temperaturen wie im Sommer, wo ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Kühlelementen vorliegt. Sinkt die Temperatur unter 15 °C, reduziert sich die Kondensationsrate mit dem sinkenden Temperaturunterschied (auch bekannt als Delta) zwischen der Raumluft und dem Kühlregister. Der Stromverbrauch bleibt jedoch nahezu konstant.
Die Folge: sinkende Energieeffizienz bei zunehmender Kälte.
In sehr kalten Räumen kann sich zusätzlich Eisbildung am Verdampfer bilden, was die Leistung weiter reduziert.
Adsorptions-Luftentfeuchter für kalte Räume
Adsorptionsentfeuchter wie der ecoQ DryAir Alpin arbeiten nach einem anderen physikalischen Prinzip. Sie benötigen keinen Temperaturunterschied zur Kondensation, sondern nutzen stattdessen ein hygroskopisches Material, eine Art wasserziehendes Gel, das der Luft aktiv Feuchtigkeit entzieht. Dieses Material bindet die Wassermoleküle direkt aus der Luft – unabhängig von der Umgebungstemperatur.
Gerade in kalten Umgebungen sind Adsorptionsentfeuchter daher deutlich effizienter als Luftentfeuchter für kalte Räume als klassische Kondensationsgeräte.
Typische Einsatzbereiche für Adsorptionsentfeuchter
Ein Adsorptionsentfeuchter wie der ecoQ DryAir Alpin eignet sich besonders für:
- Unbeheizte Garagen
- Keller mit niedrigen Temperaturen
- Lagerräume
- Unbeheizte Waschküchen
- Skiräume oder Trocknungsräume
- Ferienhäuser im Winterbetrieb
Überall dort, wo Feuchtigkeit reguliert werden muss, eine Heizung jedoch keine Option ist, spielt diese Adsorptions-Technologie ihre Stärken aus und schützt so auch bei tiefen Temperaturen vor Korrosion, vor Schimmelbildung und trägt zum Erhalt der Bausubstanz bei.
Die richtige Technologie für die richtigen Bedingungen wählen
Wenn an kalten oder unbeheizten Orten entfeuchtet werden muss, sind Adsorptionsentfeuchter die bessere Wahl. Während Kondensationsentfeuchter sich für sommerliche Temperaturen eignen, bei niedrigen Temperaturen, aber deutlich an Effizienz verlieren, liefern Adsorptionsgeräte konstante Leistung – unabhängig vom Temperatur-Delta. Für Garagen, Keller, Trocknungsräume oder unbeheizte Waschküchen ist diese Technologie daher besonders geeignet als Luftentfeuchter für kalte Räume. Wer Feuchtigkeit im Winter zuverlässig regulieren möchte, sollte deshalb seinen Luftentfeuchter auf die Einsatzbedingungen abstimmen.
