Kellerfeuchte trotz schönem Wetter – warum der Herbst zum Problem werden kann

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Es ist wieder diese Zeit: draussen scheint die Sonne, tagsüber werden noch über 20 °C erreicht – und trotzdem riecht es im Keller plötzlich muffig. Mit dem Herbstanfang werden die Nächte kühler, die Temperaturunterschiede grösser und Feuchtigkeit kann im Keller zunehmend zum Problem werden. Warum steigt die Kellerfeuchte, obwohl das Wetter eigentlich noch schön und trocken erscheint?

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Herbstanfang – warme Tage, kühle Nächte

Während sich die Temperaturen tagsüber noch spätsommerlich warm zeigen, so fällt das Thermometer beim verschwinden der Sonne dennoch schnell. Keller reagieren sehr träge auf diese Temperaturänderungen. So kommt es schnell dazu, dass warme feuchte Luft, welche sich tagsüber durch die Sonne aufgewärmt hat, in der Nacht im Keller auf kalte Oberflächen trifft und sich dort Kondenswasser und Kellerfeuchte bilden kann.

Warum entsteht gerade im Keller so schnell Feuchtigkeit?

Hierfür gibt es einen einfachen physikalischen Grund: Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft. Im Keller ist es kühl, und so Kühlt feuchte Luft im Keller oder an kalten Wänden ab, wodurch ihre relative Luftfeuchtigkeit steigt. Und mit der relativen Luftfeuchtigkeit steigt auch das Potential der Luft, diese Feuchtigkeit abzugeben. Wird darauf der Taupunkt an einer Oberfläche unterschritten, so entsteht Kondenswasser.

Schönes Wetter bedeutet nicht automatisch trockene Luft

Sonnenschein verbindet man gerne mit Trockenheit und so auch mit trockener Luft. Deshalb öffnen viele bei gutem Wetter die Kellerfenster um zu Lüften. Lüften ist generell zwar eine gute Idee, aber ob Lüften tatsächlich auch beim Trocknen hilft, hängt aber nicht primär vom Sonnenschein ab, sondern von der Luftfeuchtigkeit der Aussenluft.
Ist draussen die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, so wird die Temperatur beim Eintritt in den Keller sinken. Die relative Luftfeuchtigkeit wird dabei noch weiter steigen und so werden sich wahrscheinlich Kondenswassertröpfchen bilden.

Entscheidend für Kellerfeuchte ist also, wie viel Wasser die Aussenluft tatsächlich enthält und was mit ihr passiert, wenn sie in den kühleren Keller gelangt.

Als generelles Lüftfazit gegen Kellerfeuchte:

Je kühler und absolut trockener die Aussenluft wird, desto besser lässt sich ein Keller häufig durch Lüften trocknen.

Schimmel im Keller – die unsichtbare Gefahr

Dauerhaft hohe relative Luftfeuchtigkeit führt gerade an Orten die eine schlechte Luftzirkulation haben schnell zu Schimmelbefall. Kondensation an Wänden, feuchte Kartons, Textilien und Holz führen schnell zu dem bekannten Muffgeruch der oft mit Schimmel einhergeht.
Schimmel sollte dabei nicht als einziger Indikator für ein Feuchtigkeitsproblem gesehen werden, denn Kellerfeuchte kann auch ohne Schimmelbildung bereits zu Schäden an der Bausubstanz führen. Ein dauerhaft feuchter Keller sollte bereits früh ernst genommen werden.

Welche Luftfeuchtigkeit ist im Keller normal?

Die ideale Luftfeuchtigkeit hängt im Keller von Temperatur, Nutzung und auch der Bauweise ab. Als genereller Richtwert kann aber eine Luftfeuchtigkeit von Maximal 60 % ins Auge gefasst werden, da sich unter 60 % die meisten Feuchtigkeitsprobleme vermeiden lassen. Ein fix installierter Hygrometer hilft dabei die Feuchtigkeit über Zeit im Auge zu behalten.

Kellerentfeuchter bei Kellerfeuchte – Wenn Lüften nicht reicht

Keller sind oft nicht einfach belüftbar. Wer also mit Muffgerüchen oder Feuchtigkeit im Keller zu kämpfen hat, dem empfiehlt sich ein Luftentfeuchter. Ein Luftentfeuchter kann die Feuchtigkeit unabhängig von geeigneten Lüftungszeitpunkten kontrollieren. Lufttrockner wie der ecodry CaveMaster verfügen über einen integrierten Hygrostat, halten die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit automatisch und verhindern unnötigen Dauerbetrieb.
Ist die Leistung angepasst auf die Raumgrösse und die Temperatur, so ist ein Lufttrockener ein geeignetes Mittel um die Feuchtigkeit im Keller in den Griff zu bekommen.

Zusammenfassend

Sonnenschein und angenehme Temperaturen sind kein Garant für einen trockenen Keller. Gerade zu Beginn des Herbstes treffen noch warme Luft, zunehmend kühle Nächte und kalte Kelleroberflächen aufeinander. Das führt schnell zu Feuchtigkeit im Keller und Schäden am gelagerten Material. Wer die Luftfeuchtigkeit im Griff hat, gut Lüftet und sich allfällig einen Lufttrockner zulegt, ist gewappnet für den Herbst.

Behalten Sie die Kontrolle über die Feuchtigkeit in Ihrem Keller!

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