Feuchtigkeit im Proberaum ist kein seltenes Phänomen. Viele Proberäume befinden sich im Untergeschoss und sind dadurch oftmals auch schlecht belüftet. Welche Probleme bei zu hoher Feuchtigkeit im Proberaum auftreten können und wie ein Luftentfeuchter eine geeignete Lösung darstellt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Warum Proberäume anfällig für Feuchtigkeitsprobleme sind
In Proberäumen trifft man sich oft für mehrere Stunden, um zusammen zu musizieren. Wird dann bei Proben intensiv gespielt, steigt die Luftfeuchtigkeit durch die Atemluft und auch durchs Schwitzen schnell an und kondensiert an Wänden und Decken. Da Proberäume sich zudem gerne in Untergeschossen befinden, sind die Lüftungsmöglichkeiten dadurch meistens beschränkt. So kann die Feuchtigkeit nicht abziehen und zieht in die Bausubstanz ein und sammelt sich in Teppichen, Taschen und Instrumentenkoffern. Das führt langfristig zu Schimmel und Feuchtigkeitsschäden.
Typische Schäden wegen zu hoher Feuchtigkeit
Gerade im Kontext Musik kann zu hohe Feuchtigkeit viele negative Folgen mit sich bringen. Immer wiederkehrende Probleme sind dabei:
- Muffige Gerüche im Proberaum
- Verformungen und Quellungen an Holzinstrumenten
- Korrosion an Hardware und Mechaniken
- Schimmelbildung an Wänden und Decken, unter Teppichen und unter Schalldämmung
- Gestank durch Restfeuchtigkeit in Koffern und Taschen
Besonders Schimmelbildung ist in Proberäumen ein heikles Thema, da Schimmel einerseits gesundheitsschädlich ist und auch Materialien wie die Bausubstanz, Textilien oder das Holz der Instrumente schädigen kann.
Woran erkennt man zu hohe Luftfeuchtigkeit?
Typische Warnsignale für zu hohe Luftfeuchtigkeit sind:
- beschlagene Fenster und Wände
- klamme Teppiche und Stockflecken auf Textilien
- rostige Schrauben und Korrodierte metalloberflächen
- Kondenswasser
- muffige Gerüche
Welche Luftfeuchtigkeit optimal ist
Die Luftfeuchtigkeit ist ein ausschlaggebender Faktor für das Wohlbefinden in einem Raum. Optimalerweise sollte sie zwischen 40 % bis 60 % zu liegen kommen. Bei über 60 % fühlt sich der Raum schwül an und es treten die vorher genannten klassischen Feuchtigkeitsprobleme auf. Unter 40 % trocknen die Schleimhäute der Atemwege aus und Holzinstrumente können sich verziehen.
Gerade in Bezug auf Holzinstrumente, sollten auch grosse Schwankungen der Feuchtigkeit im Proberaum vermieden werden, da Holz mit seinen hygroskopischen Eigenschaften im permanenten Austausch mit der Luftfeuchtigkeit steht. Weniger Schwankungen führen hier zu weniger Verformungen und zu besserer Stimmstabilität.
Warum ein Luftentfeuchter im Proberaum sinnvoll ist
Um die Feuchtigkeit im Proberaum unter Kontrolle zu halten, ist ein Luftentfeuchter eine einfache und bewährte Lösung. Moderne Modelle wie z.B. der ecoQ DryAir 20L Essential funktionieren leise, messen die Luftfeuchtigkeit selbstständig und halten die Luftfeuchtigkeit so automatisch bei einem gewünschten Wert.
Damit löst ein Luftentfeuchter konkret folgende Probleme:
- Er reduziert Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit
- Er verhindert Schimmelbildung und dadurch verursachte Muffgerüche
- Er zieht Restfeuchtigkeit aus Textilien, Koffern und Taschen
- Er schützt Instrumente und Hardware vor Korrosion
- Er schützt Verstärker & Elektronik
- Er verbessert das Raumklima und das Wohlbefinden
Zusammenfassend:
Wer mit Feuchtigkeit im Proberaum zu kämpfen hat und nur schwer regelmässig lüften kann, für den ist ein Luftentfeuchter schon fast ein Muss. Ein kontrolliertes Raumklima schützt nämlich nicht nur die Instrumente und das Material, sondern auch die eigene Gesundheit. Übrigens: Wie sich Schimmel auf Instrumente und Gesundheit auswirkt, erfährt man in unserem Artikel zu Schimmel im Bandraum vermeiden – was tun?
